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	<title>DooMiniK in Cape Town 09</title>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 37</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:31:56 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[17. Mai 2009 Halb sieben. Aufstehen. Draußen duschen. Wobei das wirklich erfrischend war, auch wenn es richtig kalt war. So richtig sicher waren wir uns heute morgen alle nicht, ob wir die Tour im Wagen oder auf Quads machen sollten, unser Ranger hat uns zwar gesagt, dass es nicht regnen würde, aber ohne groß Ersatzklamotten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=218&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>17. Mai 2009<br />
Halb sieben. Aufstehen. Draußen duschen. Wobei das wirklich erfrischend war, auch wenn es richtig kalt war. So richtig sicher waren wir uns heute morgen alle nicht, ob wir die Tour im Wagen oder auf Quads machen sollten, unser Ranger hat uns zwar gesagt, dass es nicht regnen würde, aber ohne groß Ersatzklamotten dabei zu haben fühlt man sich da auch nicht so wirklich sicher. <span id="more-218"></span>Als dann die Wolkendecke ein wenig aufriss haben wir uns dann von der treibenden Kraft in der Gruppe breitschlagen lassen und schickten den Ranger wieder weg. Wir haben danach erst einmal in Ruhe nochmal unsere Zimmer untersucht, nicht dass hier noch irgendetwas liegen bleiben sollte, bevor wir wieder in Richtung Restaurant aufgebrochen sind (direkt nachdem wir an der Rezeption ausgecheckt haben und unsere Umbuchung kommunizierten), denn Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Allerdings gab es das Frühstück erst ab acht und wir hatten erst viertel nach sieben. Also an der Außen-Bar stehen und rauchen. Und warten. Zwanzig Minuten später hatte man Mitleid mit uns und bat uns zumindest schon einmal hinter die Glastür (wo es auch nicht wärmer war), so dass wir uns die Vorbereitungen genauer anschauen konnten. Die Türen im Restaurantbereich blieben allerdings auf, der frisch gewischte Boden musste ja trocknen. Um Punkt acht haben wir uns dann an einen Tisch in Kaminnähe gesetzt, woraufhin wir freundlich (dass ich nicht lache), aber bestimmt darauf hingewiesen wurden, dass dieser Tisch reserviert sei und wir gerne wieder dort platznehmen können, wo wir gestern schon zwei Mal saßen. Reserviert für die Gäste, die bereits gestern da saßen. Reserviert für die Gäste, die noch mindestens eine Stunde lang auf Tour sein sollten. Wir sind dann trotzdem da geblieben, schließlich war es immer noch kalt. Dafür mussten wir allerdings versprechen, dass sobald die anderen Gäste eintrafen, wir das Feld räumen würden (was wir nicht getan haben, denn es hat sich niemand darüber beklagt). Immerhin hatten wir nach den Strapazen gestern das ganze Buffet für uns alleine (und ein paar andere Gäste, die später mit uns losfahren sollten) und das Frühstück war sogar recht lecker. Einer der Gründe, warum wir kampflos alles behalten durften war, wie wir später erfahren haben, als uns eine der Servicemitarbeiterinnen (Mitrumsteherinnen?), ebenso freundlich wie sonst üblich, darüber aufgeklärt hat, dass im Winter das Frühstück eine halbe Stunde später beginnt. Mir war das total egal, es gab Kaffee, Toastbrot und Lachs. Das war mir genug. Um halb zehn (ohne die geplanten Beschimpfungen in Richtung Service, egal bei wem) trafen wir uns dann vorm Haupteingang um unsere Quads in Empfang zu nehmen, die alles in allem einen guten Gesamteindruck gemacht haben. Eine kurze Einweisung später waren die meisten aus der zehn Mann (neun und eine Frau) starken Gruppe dann auch bereit für den Aufbruch. Unser Guide hat diesen Eindruck leider nicht vermittelt, wie sich später bestätigen sollte, sein Fahrstil wirkte doch etwas unkontrolliert. Dennoch sind wir dann ins Gehege gefahren, nachdem alle ein paar Meter unterwegs waren und die ersten Probleme mit losem Untergrund und Lenken geklärt waren, fuhr der Guide recht rasant weiter. Der Gast vor mir (auch ein Deutscher) hielt einigermaßen mit ihm mit, ich hatte ich meine Fahrkünste noch kein so großes Vertrauen und auch hinter mir konnte ich nicht alle sehen (dabei war ich schon recht langsam). Und dann kam es so, wie es kommen musste, unser Guide hat sich kurz hinter einer Kurve selbst vom Quad geschossen und mit dem Kopf im Sand gebremst. Der Deutsche schrie mir als ich da eintraf nur zu, ich solle jemanden zurückschicken um einen Krankenwagen zu holen. Ich habe dann das Aufhalten der anderen übernommen, unseren Ersthelfer zum Guide geschickt und dem zweiten Guide kurz die Situation geschildert. Der hat sich dann, nachdem er einen kurzen Blick auf den mittlerweile wieder ansprechbaren Verunglückten geworfen hat (der sich im Übrigen nichts Ernstes getan hat), auf den Weg zur Lodge gemacht, wodurch unsere mehr oder minder alleingelassene Gruppe etwas Zeit zum Diskutieren bekam. Es stellt sich später heraus, dass der verunfallte Guide in der Nacht kaum geschlafen hatte und üblicherweise ca. 16 Stunden täglich da arbeitet, wodurch man zwar den Druck verstehen konnte, der auf ihm lastet, aber Verständnis für sein Verhalten wollte beim besten Willen nicht aufkommen. Etwas später kam dann einer von den Geländewagen und brachte uns einen neuen Guide, so dass wir unsere Tour fortsetzen konnten, während der andere (der mittlerweile sogar einen fast guten Eindruck machte) abtransportiert wurde. Und so ging es dann, in etwas geregelterem Tempo, weiter über Sand und Steine. Tiere gab es in dem Teil eher wenige, nur ein paar Springböcke sind uns über den Weg gelaufen. Unser erstes wirkliches Ziel war dann ein kleiner Rundparcours, auf dem wir uns mit den Quads mal richtig austoben konnten, eine Gelegenheit die niemand ungenutzt verstreichen ließ. Und das hat mal wirklich Spaß gemacht. Irgendwann haben wir uns dann auch an den Gedanken gewöhnt, dass hier keiner von uns auch nur ansatzweise sauber wieder zurück zum Haupthaus kommen würde, von da an blieb auch kaum eine der reichlich vorhandenen Pfützen ungenutzt. Ich versuche mal den Rest der Tour in Kürze zusammenzufassen: viel Quad gefahren (insgesamt über zweieinhalb Stunden), einige Tiere aus etwas Distanz gesehen, verdammt schmutzig geworden, viel Unsinn mit den Quads gemacht, jede Menge Spaß gehabt und mein persönliches Highlight: in 20 Metern Distanz an drei Nashörnern vorbeigefahren, wobei eins von denen das nicht ganz so spannend fand und sich ein wenig gestört fühlte, weswegen wir alle bereit zur schnellen Flucht waren, die allerdings ausblieb. Alles in allem war das der größte Spaß, den wir bei unseren bisherigen Unternehmungen hier hatten. Und die wahrscheinlich sinnvollsten 16 Euro, die jeder von uns hier ausgegeben hat. Kurz nach der Tour haben wir uns dann aber wieder auf den Weg zurück in die Heimat gemacht, glücklich und schmutzig. Zurück im Apartment (den Weg dahin habe ich größtenteils mit geschlossenen Augen hinter mich gebracht) stand dann Umziehen und Duschen auf dem Plan, bevor ich abends noch einer Einladung zum Sushi-Essen gefolgt bin. Wieder einmal in meinem favorisierten Fischrestaurant, und auch dieses Mal sollte es wieder den weltbesten Käsekuchen zum Nachtisch geben (eine Meinung die geteilt wurde). Nach dem Essen ging es dann noch kurz ins Wohnzimmer auf ein Abschlussbier, also eigentlich zwei, wie immer in der Gesellschaft vieler anderer netter Menschen, mittlerweile wurden auch einige Südafrikaner in unsere Wohnzimmer-Gruppe eingegliedert, unser Kurs stellt aktuell kaum mehr als die Hälfte der Beteiligten. Und ich kann von mir nur sagen, dass das echt tolle Menschen zum Feiern sind. Trotzdem war es Zeit fürs Bett, schließlich war morgen wieder Montag und Montag ist Wohnzimmertag. In diesem Sinne, gute Nacht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/218/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=218&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 36</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[16. Mai 2009 Immerhin war unser Aufbruch heute nicht so früh, wie am vergangenen Wochenende. Diesmal hatten wir als Vorgabe, um zwei Uhr beim Aquila Safari Reservat zu sein, das lediglich 150 Kilometer weit weg ist. Also war alles ganz friedlich. Wir sind dann gegen halb elf aufgebrochen, da wir noch, anstatt durch den neugebauten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=216&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16. Mai 2009<br />
Immerhin war unser Aufbruch heute nicht so früh, wie am vergangenen Wochenende. Diesmal hatten wir als Vorgabe, um zwei Uhr beim Aquila Safari Reservat zu sein, das lediglich 150 Kilometer weit weg ist. Also war alles ganz friedlich. Wir sind dann gegen halb elf aufgebrochen, da wir noch, anstatt durch den neugebauten Tunnel, über einen Bergpass fahren wollten (der als wir ankamen völlig im Nebel lag, wir haben es uns natürlich dennoch nicht nehmen lassen). <span id="more-216"></span>Alles in allem war es wieder eine ziemlich schöne Fahrt, aber über die nahezu unermessliche Schönheit des Landes habe ich mich ja nach dem vergangenen Wochenende schon ausgelassen. Bei Aquila angekommen wurden wir schon am Tor freundlich empfangen und mussten mittels unserer Nachnamen die Zufahrt zum Gelände ‚erkaufen‘. Man scheint es hier sehr eng zu sehen mit der Gästeliste. Aber das sollte uns nicht weiter stören. Am Haupthaus wurden wir dann freundlich von einer Mitarbeiterin empfangen, die als erstes dafür gesorgt hat, dass jeder von uns entweder ein Glas Sherry oder einen Sekt sein Eigen nennen durfte. Und der Sherry war lecker. Danach hieß es einchecken und es gab eine kleine Führung über das Gelände, vorbei am Pool, dem Krokodilteich, am Restaurantbereich über den Parkplatz zu unserer Unterkunft: einem kleinen Häuschen (für beide ‚Paare‘ jeweils ein Schlaf- und ein Badezimmer mit Außendusche) mit Ofen statt Heizung und (undichtem) Reetdach. Sah schon gut aus das alles. Wir haben uns dazu entschlossen unser Lunch (die Tour war inklusive drei Mahlzeiten) heute vor der ersten Tour durch den Park einzunehmen, also haben wir uns ein wenig akklimatisiert und sind dann zum Essen. Die Kurzfassung dazu: Essen ganz in Ordnung allerdings gab es keinen Nachschub fürs Buffet, Service eher ging so, Getränke nicht im Preis enthalten aber günstig. Danach noch eine Stunde entspannen und Augen schonen (die letzte Nacht steckte mir immer noch in den Knochen), dann ging es auch schon los auf unsere erste Tour. Im umgebauten Geländewagen sind wir dann zu zehnt (plus Fahrer/Tourguide) in den Tierpark (leider wirklich eher ein Tierpark, die Tiere wurden für die Touren hierhergebracht und Futter ausgelegt, damit man auch mehr oder weniger alles sehen kann, wenn man durchs Gehege fährt), wo wir Flusspferde, Elefanten, Springböcke und noch ein paar weitere Paarhufer (unter anderem Zebras) sowie einige Nashörner und eine Giraffe gesehen haben. Alles mit etwas mehr Platz als im Zoo, aber das Prinzip war ähnlich. Immerhin konnten wir die Tiere hier aus relativer Nähe betrachten, bis wir auf einem größeren Platz eine Pause gemacht haben. Da gab es dann frisches Obst, Traubensaft, Sekt und natürlich auch noch mehr Sherry, der geschmacklich dem ersten in nichts nachstand. Leider fing es dann etwas heftiger zu stürmen an (kalt und windig war es schon den ganzen Tag über) und der vorhergesagte Regen setzte ein. Wir bekamen vom Guide schnell noch ein paar Ponchos in die Hände gedrückt, damit wir unsere eigenen Sachen nicht zu sehr tränkten. Nette Sache das. Die einzige wirkliche Station, die wir dann auf der Tour (die nur etwa halb so lange dauerte wie angekündigt) noch gemacht haben, war die Durchquerung des Löwengeheges (extra eingezäunt), wo wir dann tatsächlich einige Löwen, sogar beim Fressen, gesehen haben. Leider war es uns nicht erlaubt aufzustehen, damit die Löwen nicht zu aggressiv werden, somit blieb es für mich bei denen, die einfach nur friedlich dagelegen haben, nass wurden und das Essen in Dosen an sich vorbeirollen sahen. Wieder zurück hatten wir dann erneut eine gute Stunde Pause bis zum Abendessen, allerdings auch die Information mehr, dass wir die morgige Tour, so es uns denn gefallen sollte, auf Quads machen könnten. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das am Morgen entscheiden würden, je nach Wetterlage. Nach der erneuten Pause (die sich gut zum Aufwärmen am Ofen oder Baden geeignet hat) haben wir uns dann zum Essen im Restaurant eingefunden, wobei das Erlebnis am Abend schlimmer als das vom Mittag war. Service war eigentlich gar nicht vorhanden, das Essen ging schon bei unserer Ankunft im Restaurant aus (dabei sind wir um sieben da gewesen, als das Buffet laut Personal eröffnet werden sollte), uns wurden falsche Getränke gebracht (die trotzdem berechnet wurden) und außerdem war es richtig kalt in der Hütte. Aber gut, beklagen wir uns mal nicht zu laut, immerhin haben wir uns abends noch zusammen ins vom Ofen geheizte Zimmer gesetzt und ein Bierchen getrunken. Jetzt mussten wir nur noch das Wetter morgen früh abwarten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/216/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=216&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 35</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:26:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[15. Mai 2009 Wenn ich zu Hause bin, brauche ich erst einmal Urlaub. Ich habe hier ein echtes Schlafproblem. Ich war zwar zeitig im Bett, aber ich leide momentan an erheblichem Schlafmangel. Daher bin ich auch erst gegen Mittag aus dem Bett gekrochen um zur Sprachschule zu fahren und mich etwas zu unterhalten, mal abgesehen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=214&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15. Mai 2009<br />
Wenn ich zu Hause bin, brauche ich erst einmal Urlaub. Ich habe hier ein echtes Schlafproblem. Ich war zwar zeitig im Bett, aber ich leide momentan an erheblichem Schlafmangel. Daher bin ich auch erst gegen Mittag aus dem Bett gekrochen um zur Sprachschule zu fahren und mich etwas zu unterhalten, mal abgesehen von den Vorzügen vom gratis Internetzugang. <span id="more-214"></span>Zwischendurch habe ich mich dann noch in die eine oder andere Klasse gesetzt, Unterricht mitgestaltet (zu dem ich nicht einmal im Ansatz gehörte), abgelenkt, unterhalten und nebenbei versucht einen Computer zu reparieren. Ein gelungener Tag soweit. Als dann in der Schule Feierabend war bin ich schnell einkaufen gegangen. Zumindest war das der Plan. Der Supermarkt allerdings war völlig überfüllt, es gab kaum Platz um aneinander vorbeizulaufen. So sieht das also aus, wenn die komplette, arbeitende Bevölkerung des Stadtteils sich in einem Geschäft trifft um sich gegenseitig auf den Füßen zu stehen. Aber auch das ging irgendwie vorbei. Schnell noch ein paar Zigaretten im Büdchen an der Straße geholt und dann aufgrund des einsetzenden Regens ab ins Taxi und nach Hause, wo ich mich direkt an die Vorbereitung des Nahrungszubereitung gemacht habe. Zwischendurch noch das eine oder andere Telefonat um den Abend zu planen, bis dann alle wieder zu Hause waren und ich angefangen habe zu kochen. Nachdem wir (laut den anderen) vorzüglich gespeist haben, sind wir dann in den Norden der Stadt aufgebrochen um noch einmal mit unserer Schulleiterin und einem Lehrer zu feiern. Einige von uns hatten ja bereits das Vergnügen den Club von innen zu sehen und diesmal war es sogar noch besser als beim letzten Versuch, nicht zuletzt, weil der Laden diesmal sogar voll war. Wir haben dann (wie immer mit einigen Ausfällen) bis in den frühen Morgen gefeiert, es ist ja nicht so, als hätte wir für den nächsten Tag irgendwelche Pläne.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/214/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=214&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 34</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:10:11 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[14. Mai 2009 Heute ging es mir schon wieder etwas besser. Zumindest bis ich nach dem Frühstück irgendwann angefangen habe, die Erlebnisse des gestrigen Tags niederzuschreiben. Als ich nach ein paar Stunden (inklusive Pausen) damit endlich fertig war, ging es mir auch wieder einigermaßen gut. Den restlichen Mittag und Nachmittag habe ich damit verbracht, weiter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=211&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>14. Mai 2009<br />
Heute ging es mir schon wieder etwas besser. Zumindest bis ich nach dem Frühstück irgendwann angefangen habe, die Erlebnisse des gestrigen Tags niederzuschreiben. Als ich nach ein paar Stunden (inklusive Pausen) damit endlich fertig war, ging es mir auch wieder einigermaßen gut. Den restlichen Mittag und Nachmittag habe ich damit verbracht, weiter über unserer Studie zu sitzen und mit einem meiner Mitbewohner einkaufen zu gehen. <span id="more-211"></span>Und wieder einmal vollgepackt den Berg hochgelaufen. Aber das härtet ja ab. Der restliche Nachmittag war alles in allem sehr entspannt, ein wenig Diskussion über unsere Studie und dann begann auch schon die Vorbereitung für den Abend. Wir hatten eine Reservierung im La Colombe, Südafrikas zweitbestem Restaurant (Platz 36 der Welt), etwa eine halbe Stunde von unserer Wohnung entfernt. Dort haben wir uns mit einer unserer ehemaligen Lehrerinnen getroffen um die Ereignisse der vergangenen Wochen aufzuholen. Auf dem Weg dorthin sind wir noch ein wenig über den Campus der Universität in Kapstadt gefahren und waren sichtlich beeindruckt. Das hier ist etwas völlig anderes als unsere kleine FH, auf geschätzten zwei Millionen Quadratmetern mit einem Blick über die ganze Stadt erstreckt sich hier eine Universität, an der man beinahe alles studieren kann. Einfach nur gigantisch und, da stilistisch eher historisch angehaucht, wunderschön. Dann ging es allerdings weiter nach Constantia zu unserer Verabredung. Wie sich das für gut organisierte Menschen (die den Weg nicht kennen) gehört, waren wir natürlich erst einmal eine halbe Stunde früher da, als verabredet. Da wir den Tisch zur Eröffnung am heutigen Abend reserviert hatten war das auch eine halbe Stunde, bevor das Restaurant die Pforten öffnen sollte. Allerdings wurden beim kurzen Besuch auf den Örtlichkeiten freundlich darauf hingewiesen (auf Deutsch!), dass wir gerne auch drinnen an der Bar warten können und auch schon etwas trinken dürfen. Dieser Einladung sind wir natürlich gefolgt und haben uns einen köstlichen Aperitif gegönnt. Pünktlich traf dann auch unsere Lehrerin, die fünfte im Bunde, ein, so dass wir an unserem Tisch platznehmen konnten. Auf einer großen Tafel wurden uns dann die Gerichte des Tages nähergebracht (und an dieser Stelle bleibt nur festzustellen, dass so verwirrend das für viele Deutsche sein mag, auf deutsch eine äußerst raffinierte Menüzusammenstellung erklärt zu bekommen, auf englisch ist das mindestens nochmal so schwierig dem zu folgen, was die Kellnerin da gesagt hat), wir entschlossen uns allerdings für das Wintermenü, ein dreigängiges Menu, bei dem unsere Favoriten der á-la-carte Auswahl auch enthalten waren. Daraufhin gab es dann leckeren Wein vom hauseigenen Weingut und viel gute Unterhaltung. Mit dem, was uns dann aufgetischt wurde, werde ich hier niemanden langweilen, aber das Restaurant hat seinen Platz in dieser Liste mehr als verdient. Es war absolut köstlich und im Vergleich zu europäischen Spitzenrestaurants ein absolutes Schnäppchen. Dieser Abend wird kulinarisch mit Sicherheit noch lange Zeit als Highlight in Erinnerung bleiben. So ging der Abend dann nach über vier Stunden im Restaurant mit äußerst guter Unterhaltung und nach dem Austausch vieler Geheimnisse und Geschichten zu Ende und uns blieb nichts anderes übrig, als gemütlich und vollkommen zufrieden (um nicht glücklich zu schreiben) nach Hause zu fahren und uns zu betten. Ein traumhafter Abend. Gute Nacht.</p>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 33</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[13. Mai 2009 Heute war der bei weitem emotionalste, traurigste und zugleich schönste Tag hier, der es geschafft hat, mich am meisten zu beeindrucken, mitzureißen und zu überwältigen. Aber fangen wir vorn an. Auf dem Plan für heute stand die Tour mit der Hilfsorganisation, damit wir uns die verschiedenen Projekte anschauen konnten. Da im Vorfeld [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=208&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>13. Mai 2009<br />
Heute war der bei weitem emotionalste, traurigste und zugleich schönste Tag hier, der es geschafft hat, mich am meisten zu beeindrucken, mitzureißen und zu überwältigen. Aber fangen wir vorn an. Auf dem Plan für heute stand die Tour mit der Hilfsorganisation, damit wir uns die verschiedenen Projekte anschauen konnten. <span id="more-208"></span>Da im Vorfeld schon klar war, dass das überwiegend Schulen sein sollten, haben wir noch einige Süßigkeiten und etwas Spielzeug, überwiegend Bälle zum Fußballspielen, besorgt. So sind wir dann mit knapp 20 Leuten von der Sprachschule aus aufgebrochen (das waren dann nicht nur fast alle unserer Sprachschüler sondern auch einige, die aktuell im Praktikum sein sollten, was ich beeindruckend und wirklich gut fand), und wirklich jeder hatte sich darum gekümmert, den Kindern etwas mitzunehmen. Ein wirklich guter Anfang. So sind wir dann zu einem der bekannteren Townships, etwas außerhalb der Stadt, gefahren und haben den ersten Halt an einer Schule gemacht, die sich um vier- bis ca. zehnjährige Kinder kümmert. Direkt zu Anfang haben wir dann erfahren, dass der komplette Unterricht in Afrikaans gehalten wird, damit hatten wir dann auch noch eine Sprachbarriere vor uns. Anfangs war es ein wirklich komisches Gefühl (nicht nur für die meisten von uns, auch die Kinder wirkten verunsichert), als wir dann im ersten Klassenzimmer standen und uns beinahe vollzählig nicht sicher waren, wie wir uns verhalten sollten. Schließlich sind dann die ersten von uns auf die Kinder zugegangen und haben versucht sich zu unterhalten. Eine ähnliche Situation hat sich im zweiten Klassenraum wiederholt, aber nach und nach brach das Eis zwischen den Kleinen und uns. Kurz darauf sind dann alle Schüler raus, auf die große Wiese gekommen, wo man angefangen hat Fußball zu spielen (über das Talent einiger Kinder waren wir sichtlich erstaunt und haben schon zu Hause beim FC anrufen wollen, dass sich mal ein Talent-Scout hierhin auf den Weg macht und mindestens zwei oder drei davon einsammelt). Ich habe mich in der Zwischenzeit mit der Leiterin der Organisation und einer Lehrerin darüber unterhalten, wie es den Kindern hier geht (ich war anfangs sichtlich überrascht, was hier alles geboten wurde, ich hatte es deutlich schlimmer erwartet) und wie die Situation ohne die Unterstützung dieser Organisation aussähe (wahrlich alles andere als wünschenswert und eher das, was ich erwartet hatte, man leistet hier mit wenig Mitteln wirklich hervorragende Arbeit). Schließlich war ich dann mit ein paar anderen von uns und einigen Kindern an den Klettergerüsten und Schaukeln, wo wir uns mit den Kleinen auseinandergesetzt haben und nach anfänglicher Unsicherheit haben sich die Kinder schnell an uns gewöhnt und es wirklich genossen, dass wir uns um sie gekümmert haben und mit ihnen spielten. Nach und nach haben sich dann kleinere Grüppchen gebildet, so dass ich mit einer Kommilitonin und einem halben Dutzend Kinder erst an einer Schaukel, später an der Rutsche gespielt habe, die meisten von den Kindern bei uns sprachen auch Englisch, also haben wir es dann auch geschafft ein paar Sachen über die Kinder zu erfahren. Ich weiß gar nicht wie lange wir uns da einfach nur mit den Kleinen unterhalten haben, Süßigkeiten verteilten und mit ihnen spielten, es war aber einfach nur toll und das nicht nur für uns: einige der Kinder, besonders die Mädchen, haben sich so an einigen von uns festgeklammert, die bewegendsten Momente waren zum Beispiel ein Mädchen, die ihre Lehrerin gefragt hat, ob sie mit uns mitkommen darf, oder ein anderes, die ihre Freundin (auf dem Arm von einer von uns) gefragt hat, ob sie jetzt eine neue Mama habe. Wenn man dann anfängt darüber nachzudenken, aus welchen Familienverhältnissen die Kinder teilweise kommen (einigen hat man es auch stark angemerkt, ein paar der Mädchen hatten ernsthafte Probleme damit sich auf uns einzulassen, obwohl alle ihre Freundinnen schon bei uns waren, manchen Jungs merkte man schon in dem frühen Alter eine deutlich erhöhte Gewaltbereitschaft an), kann man nur noch traurig werden und möchte die Kleinen am liebsten direkt einpacken und dafür sorgen, dass sie es gut haben. Irgendwann kurz nach Mittag haben die Lehrer die Kinder dann zusammengerufen und mit ihnen ein paar Lieder gesungen, bevor wir noch ein Gruppenfoto gemacht haben und uns dann bei den Kindern verabschiedeten. Und es hat mir das Herz gebrochen als die Kleinen, besonders die, mit denen wir den Großteil der Zeit hier verbracht haben, uns zuwinkten als wir uns auf den Weg zum Auto gemacht haben und ich hatte mehr als nur eine Träne in den Augen weil ich nicht mehr tun konnte und nach so kurzer Zeit schon wegfahren sollte. Wir sind dann mit unseren Begleitern noch etwas durch die Straßen und Gassen des Townships Manenberg gelaufen und haben mit einigen Menschen dort geredet, allerdings fühlte ich mich jetzt mehr als Tourist und das war mit Sicherheit nicht das, was ich wollte, auch wenn uns alle, die wir hier getroffen haben, absolut gut und freundlich behandelt haben (außerdem: Heiratsanträge und Arbeitsgesuche sowie Angebote zu Freigetränken, sowohl im Supermarkt als auch in dem, was man hier Kneipe nennen würde, wobei keiner von uns auch nur im Traum daran gedacht hätte, von jemandem der kaum mehr als Nichts hat etwas geschenkt anzunehmen). Nachdem wir die komplette Gruppe wieder zusammen hatten, die zwischenzeitlich über das ganze Gebiet verstreut war, sind wir dann zur nächsten Schule aufgebrochen, wo das Bild, das sich uns zeigen sollte, ein nicht ganz so Positives war, wie an der ersten Station. Auf dem winzigen Schulhof haben in rauen Mengen leere Flaschen gelegen (später haben wir herausgefunden, dass die hier zum Recyceln gesammelt werden und das Geld für die Schule bringt, dennoch war die Grube, die früher ein Sandkasten war, voll mit Flaschen und Scherben) und der Zustand in dem das Schulgebäude sich befand war auch eher mittelmäßig bis schlecht (für ein richtiges Haus, das nicht aus Wellblech und Sperrholz gebaut war). Die Kinder waren hier noch schwieriger und sichtlich überfordert mit der Situation, dass plötzlich fast zwei Dutzend neue, unbekannte und überwiegend weiße Menschen zwischen ihnen standen, aber auch hier ließ sich das Eis irgendwie brechen, allerdings sind einige von uns (auch ich) eher raus gegangen, da man den Kleinen nicht zu viel zumuten wollte. Draußen hat uns dann die Leiterin der Organisation erzählt, wie ihre Meinung zu dieser Schule ist: aufgebaut wurde das Vorschulzentrum von freiwilligen Mitarbeiterinnen mit bloßen Händen und fast ohne finanzielle Mittel, selbst die Ziegel mit denen die Wege auf dem Grundstück gelegt wurden, hat man aus den Überresten anderer Hausbauprojekte gesammelt, und sie war etwas mitgenommen und auch den Tränen nah, als sie gesehen hat, dass so vieles wieder im Argen liegt. Auch Geschichten über Einbrüche in der Anfangszeit, als alles, was sich bewegen ließ aus der Schule mitgenommen wurde, hat sie uns erzählt, allerdings ist die Akzeptanz für die Einrichtung mittlerweile recht hoch, trotz der rauen Nachbarschaft. Hier haben wir von ihr auch erfahren, dass die Eltern, die ihre Kinder hier in Obhut geben, monatlich 100 Rand dafür bezahlen (ca. € 8,50), und dass die Regierung mittlerweile, trotz langer Zeit der Schwierigkeiten, was die Unterstützung solcher Einrichtungen angeht, für jedes Kind in Betreuung täglich 7 Rand bezahlt, wovon sich immerhin die Verpflegung der Kinder finanzieren lässt. Nach nicht allzu langer Zeit in dieser Schule sind wir dann ein Stück weiter gefahren, mitten ins Township Khayelitsha, eines der ärmsten in der Umgebung von Kapstadt. Hier haben wir in der Schule die Kinder mehr oder minder geweckt, als sie sich gerade zum Nachmittagsschlaf hingelegt hatten. Auch hier war zu spüren, dass die künstliche Situation für die meisten etwas schwieriger war, aber wieder einmal hat der ähnliche Trupp angefangen (diesmal auch ich) sich mit den Kindern zu beschäftigen. Auch der Wunsch hier noch eine Führung durch die Nachbarschaft zu machen wurde aufgenommen und daraufhin das eine oder andere Telefonat geführt, während wir die in immer größerer Anzahl aufwachenden Kinder mit Spielzeug, Süßigkeiten und Lächeln versorgt haben (oder ihnen beigebracht mit dem Miniatur-Sandkastenspielzeug Süßes von der Ladefläche eines Spielzeuglasters zu essen). Außerdem konnten wir noch sehen, mit wie wenig Mitteln hier eine richtige Veränderung geschehen kann, in dieser Schule wurden zwei Räume komplett renoviert und neu eingerichtet (für umgerechnet € 85,-), weniger Geld als man hier in ein bis zwei Tagen beim Feiern und Essen ausgeben kann. Auf die Frage hin, ob wir die Gruppe aufteilen um die Tour zu machen, haben wir einstimmig entschieden, dass wir beides machen, erst noch etwas bei den Kindern bleiben und dann einen Einblick ins Leben in Blechhütten bekommen. Und dieser Einblick war ziemlich erschütternd. Und es waren nicht einmal die winzigen Gassen, die zwischen den Hütten entlangführten (und in diesen Gassen hat es häufig sehr unangenehm gerochen), vielmehr die Menschen, die wir in den Häusern kennenlernten. Ein Beispiel ist eine vierköpfige Familie (inklusive einem vier Monate alten Baby), die in einer Zweizimmer-Hütte mit weniger als 20 Quadratmetern wohnt. Und denen geht es noch verhältnismäßig gut. Die engen und verschachtelten Wege (die im Übrigen auch unser Medizinmann nicht kannte, weswegen wir regelmäßig umgedreht haben) führten uns dann auch an der einen oder anderen Tränke vorbei, wo uns auch Bier aus einem Zehnlitereimer angeboten wurde und die Menschen uns teilweise gefragt haben, ob wir sie nicht einfach mitnehmen können, damit sie da raus kommen. Das sind Momente, die wirklich betroffen machen, Situationen, in denen man sich fragt, wer entschieden hat, dass wir nicht hier zur Welt gekommen sind, und dass es uns gut geht. Nach und nach sind wir dann auch die letzten Fußbälle losgeworden um den spielenden Kindern hier etwas Gutes zu tun, dann ging es auch schon zurück zur Schule, wo ein Teil unserer Gruppe schon wieder mit den Kindern spielte, die unterdessen aus dem Klassenraum ins Freie gekommen waren (einen Teil der Gruppe haben wir zwischen den Wellblechhütten verloren, glücklicherweise waren die beiden Fahrer dabei, denen aber da selbst ein wenig mulmig zumute war). Vor der Schule haben wir dann alle zusammen auch noch weiter mit den Kindern gespielt und ich war wirklich neidisch auf diejenigen von uns, die es geschafft haben, immer noch unbeschwert mit den Kindern herumzualbern, mir hat alles das, was ich an diesem Tag gesehen hatte schwer auf den Magen geschlagen und ich konnte nur schwer gute Laune entwickeln, da die Gedanken an die Verhältnisse hier meinen Kopf nicht verlassen wollten. Verlassen wollten uns die Kinder hier noch viel weniger als auf den Stationen bisher, sie haben sich einen Spaß daraus gemacht immer wieder in den Bus zu klettern, während zwei von uns sie nach und nach immer wieder aus dem Bus gehoben haben. Mal ganz unabhängig davon, dass ein Großteil der Kinder noch entweder mit ein paar von uns Fußball spielte oder sich von irgendjemandem durch die Gegend tragen ließ. Irgendwann war dann aber auch hier der Zeitpunkt der Abreise gekommen, nachdem mittlerweile schon lange nicht mehr nur die Schulkinder vor Ort waren, sondern wahrscheinlich alle Kinder und Jugendlichen aus der näheren Umgebung (es hat sich sehr schnell herumgesprochen, dass wir da waren), und dieser Abschied war wieder sehr emotional, man hat den Kindern angemerkt, wie sehr und schnell sie uns ins Herz geschlossen haben, obwohl wir nur ein paar Stunden in der Nähe waren, aber alleine dass wir Ihnen unsere Aufmerksamkeit und Zuneigung geschenkt haben, hat dafür anscheinend vollkommen gereicht. Trauriges Highlight an dieser Station war eine junge Mutter, die ihre Tochter abgeholt hat, der man auf den ersten Blick angesehen hat, dass sie schwer mit häuslicher Gewalt zu kämpfen hat. Und ich möchte überhaupt gar nicht wissen, wie viele dieser Kinder als Ergebnis von Missbrauch (mitunter in den eigenen Familien) auf die Welt gekommen sind oder gar selbst schon solche Erfahrungen gemacht haben (Geschichten darüber haben wir mehr als einmal gehört und mir wird jedes Mal schlecht, wenn ich nur daran denke). Von dieser Schule aus sind wir dann einem der Büros der Organisation gefahren, an das direkt eine Art Suppenküche angrenzt (ebenfalls von der Organisation betrieben), an der täglich Essen ausgegeben wird. Hier hatten wir dann noch die Gelegenheit zu sehen, aus welchem Rahmen heraus agiert wird und es war schön zu sehen, dass der Kontakt zu Gemeinschaft auch nach 25 Jahren immer noch im Vordergrund steht. Auch die Mitarbeiter, mit denen wir uns unterhalten haben, haben diesen Eindruck bestätigt und man konnte spüren, dass das Menschliche hier ganz klar im Vordergrund steht. Das war dann auch die letzte Station unserer Tour und wir wurden nach knapp sieben Stunden wieder an der Sprachschule abgesetzt, nachdem wir uns mehrmals bedankt hatten und für einige von uns mit Sicherheit eine Rückkehr zur einen oder anderen Station infrage kommt. Ich hatte am Abend noch die Gelegenheit mit einigen, die heute dabei waren, unsere Ansichten, Meinungen und Erfahrungen auszutauschen und zu kommentieren, was mir zumindest an diesem Abend sehr geholfen hat. Dennoch habe ich auch jetzt, beim Schreiben meiner Eindrücke und Erlebnisse, mehr als einmal einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen gehabt.<br />
Falls meine Erlebnisse jetzt das Interesse von jemandem geweckt haben sollte, ich stehe gern zur Verfügung, auch persönlich noch intensiver zu schildern, was sich hier abspielt. Und falls jemand die Organisation unterstützen möchte, kann er sich natürlich auch gerne an mich wenden, ich werde dann gerne alle nötigen Kontakte, die ich habe, weiterreichen.</p>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 32</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[12. Mai 2009 Der Tag heute hat eindeutig viel zu früh angefangen. Gern wäre ich noch eine oder zwölf Stunden im Bett geblieben, aber wo kämen wir denn hin, wenn jeder immer das bekäme, was er will ? Nachdem ich bei den morgendlichen Besorgungen fast eine Stunde damit verbracht habe, mich mit dem Inhaber meines [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=206&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12. Mai 2009<br />
Der Tag heute hat eindeutig viel zu früh angefangen. Gern wäre ich noch eine oder zwölf Stunden im Bett geblieben, aber wo kämen wir denn hin, wenn jeder immer das bekäme, was er will ? Nachdem ich bei den morgendlichen Besorgungen fast eine Stunde damit verbracht habe, mich mit dem Inhaber meines Lieblings-Tabakwarenladens zu unterhalten bin ich wieder zurück in die Wohnung und habe ein wenig aufgeräumt. <span id="more-206"></span>Nachdem ich nichts mehr hatte, mit dem ich mich von meiner Studie abhalten konnte, habe ich dann sogar damit weitergemacht. Später am Tage sind dann meine beiden Mitbewohner nach Hause gekommen, mit der Neuigkeit, dass sie heute ihren letzten Arbeitstag hatten (rausgeworfen, damit sie sich das Land noch etwas anschauen können), womit wir jetzt bei nur noch einer arbeitenden Person im Haushalt sind und das ist die Frau. Wie ungerecht das Leben doch wieder ist. Jedenfalls haben wir dann, nach dem Feierabendbier, noch auf den bevorstehenden Urlaub angestoßen. Tolle Sache das. Nach einem leckeren Abendessen haben wir uns dann dazu entschlossen noch ein wenig weiter zu feiern, also wieder los in Richtung Innenstadt, diesmal allerdings nicht ins Wohnzimmer sondern ins Cubaña, einer Franchise-Kette mit durchaus leckerem Essen, die versucht kubanisches Flair zu versprühen (meiner Meinung nach wirklich nur versucht, dafür sind die Sofas bequem). Die Cocktails waren gar nicht mal schlecht, dennoch sind wir irgendwann weiter Richtung Innenstadt gezogen, wo wir dann noch ein paar unserer Kommilitonen getroffen haben, die vor einer Bar in Wurfweite des Wohnzimmers saßen. Wie das halt in einer Millionenstadt so ist, nirgends kann man hingehen ohne jemanden zu treffen, den man kennt. Bei einigen Diskussionen über Gott und die Welt haben wir dann weitere Cocktails von ihrem Dasein im Glas erlöst und es geschafft, neben zwei flüchtigen Blicken durchs Fenster, uns vom heimischen Wohnzimmer fernzuhalten. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben. Deutlich später als ursprünglich geplant sind wir dann nach Hause aufgebrochen, um einigermaßen fit zu sein für den morgigen Tag.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/206/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=206&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 31</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[11. Mai 2009 Heute war wieder einmal ein ruhiger Tag, die Anstrengungen der letzten Tage sind nun einmal nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich hab mich also darauf beschränkt, ganz gepflegt mal die Welt in Ruhe zu lassen und auszuspannen. Konkret hieß das, dass ich kurz in der Sprachschule vorbeigeschaut habe um zu sehen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=204&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>11. Mai 2009<br />
Heute war wieder einmal ein ruhiger Tag, die Anstrengungen der letzten Tage sind nun einmal nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich hab mich also darauf beschränkt, ganz gepflegt mal die Welt in Ruhe zu lassen und auszuspannen. <span id="more-204"></span>Konkret hieß das, dass ich kurz in der Sprachschule vorbeigeschaut habe um zu sehen, wie es allen geht (ich hab auch direkt mit den Bildern vom Wochenende angegeben), ein wenig im Internet herumzustöbern und einen Kaffee zu trinken, bevor ich nach der Schule Kaffee trinken ging. Danach habe ich mir noch ein altes Theater angeschaut, das hier zum Kino umgebaut wurde und diesem wundervollen Kino werde ich gewiss in meinen letzten Tagen hier noch einen Besuch zuteil werden lassen. Am Abend haben wir uns dann im Wohnzimmer zusammengefunden und zu Abend gegessen, natürlich auch ein Guinness getrunken. Ich hab es mit Mühe und Not geschafft meinem Lieblingsmusiker am Montag eine gute Stunde zuzuhören (und mitzusingen und Lieder zu wünschen), bis er alle meine Wünsche erfüllt hat und ich friedlich nach Hause gegangen bin um den morgigen Tag etwas energiereicher anzugehen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/204/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=204&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 30</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[10. Mai 2009 Der Tag unserer Rückfahrt war viel schneller da, als uns recht war, aber es war schon Sonntag und wir hatten noch einen weiten Weg vor uns. Also sind wir beinahe im Morgengrauen und ohne Frühstück aufgebrochen, für den Rückweg auf der Route 62, einer unglaublich schönen Strecke durchs Land. Nach knapp zwei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=202&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10. Mai 2009<br />
Der Tag unserer Rückfahrt war viel schneller da, als uns recht war, aber es war schon Sonntag und wir hatten noch einen weiten Weg vor uns. Also sind wir beinahe im Morgengrauen und ohne Frühstück aufgebrochen, für den Rückweg auf der Route 62, einer unglaublich schönen Strecke durchs Land. <span id="more-202"></span>Nach knapp zwei Stunden Fahrt haben wir dann an Ronnies Sex Shop gehalten. Zum Frühstück. Klingt komisch, ist aber nur ein Pub, mitten im Nichts, ein paar Kilometer vor Montagu, allerdings einer mit Atmosphäre. Die Wandfarbe im Inneren kann man nur noch erahnen, unzählige Visitenkarten, Bilder und mit schwarzem Filzstift notierte Grüße bedecken die Wände beinahe völlig. Dazu hängen im ganzen Pub Unmengen an Kleidungsstücken (überwiegend Shirts, Kappen und Unterwäsche), auf denen sich wahrscheinlich ähnlich viele Menschen verewigt haben. Da liegt nur nahe, dass man hier reichlich gute und ungezwungene Partys erleben kann, wenn man es abends und am Wochenende hierhin schafft. Ein leckeres Frühstück auf der Terrasse später, sind wir weitergefahren Richtung Cape L’Agulhas, dem südlichsten Punkt des Kontinents, an dem der indische und der atlantische Ozean zusammenfließen. Angehalten haben wir auf dem Weg dorthin nur kurz an einem wunderschönen kleinen Fleckchen, wo die Straße durch ein Felsmassiv führte und ein kleiner Bach darunter her. Da haben wir auch schnell noch die Gelegenheit genutzt unsere Füße ein wenig abzukühlen im lauwarmen und nur ein paar Zentimeter tiefen Wasser. Außerdem befand sich auf dem Durchgang durch den Berg noch eine Art Festung, die seinerzeit wohl zur Bewachung des Weges gedient hatte, zu der ich geklettert bin (trotz meiner Höhenangst, aber man muss ja auch mal was riskieren). Von dort aus war es dann wirklich nur noch das Kap und ein kurzer Zwischenstopp in Hermanus, dem Lieblingsort für Walbeobachter, allerdings hatten wir ein Glück, es ist aber auch noch keine Saison. Immerhin haben wir noch etwas gegessen und sind dann endgültig wieder Richtung Kapstadt aufgebrochen, und auch dieser Weg sollte uns allen in Erinnerung bleiben. Nur einige Kilometer vor unserer Destination sind wir auf der Autobahn (was man hier alles so nennen darf) über einen Pass gefahren und hatten den Sonnenuntergang hinter dem voll erleuchteten Somerset West vor Augen. Ein absolut traumhafter Anblick. Leider ohne Beweisfotos, da auf der Autobahn nicht gut Parken war. Aber wenn man sich eine mittelgroße Stadt an einer Bucht vorstellen kann, die Richtung Westen von einem Felsmassiv eingefasst ist, hinter dem das Abendrot leuchtet, während bereits alle Lichter der Stadt brennen, der ist schon recht nah dran. Endlich (leider?) wieder im Apartment angekommen hieß es dann nur schnell auspacken, duschen und dann noch ein Gläschen Wein trinken, bevor es voller toller, neuer Erinnerungen und Eindrücke erschöpft aber glücklich ins Bett ging. Und bevor ich für heute eine gute Nacht wünsche möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine solche Tour (nach Möglichkeit nicht nur zweieinhalb Tage und mit deutlich mehr Stopps) nicht nur eine Empfehlung sondern ein völlig ausreichender Grund sind, dieses Land zu bereisen. In diesem Sinne, gute Nacht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/202/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=202&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 29 (tbc)</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[09. Mai 2009 Und es kam so, wie es kommen sollte, nein heute kein Exkurs in die Erlebnisse von Murphy’s Law, das Wetter war bereits am Morgen traumhaft schön, so dass wir uns zum Frühstück an den Pool gesetzt haben und dort den weiteren Verlauf des Tages erneut diskutierten. Gegen halb Zehn brachen wir dann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=199&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>09. Mai 2009<br />
Und es kam so, wie es kommen sollte, nein heute kein Exkurs in die Erlebnisse von Murphy’s Law, das Wetter war bereits am Morgen traumhaft schön, so dass wir uns zum Frühstück an den Pool gesetzt haben und dort den weiteren Verlauf des Tages erneut diskutierten. Gegen halb Zehn brachen wir dann auf zu den Cango Caves, einer unglaublich beeindruckenden Tropfsteinhöhle. <span id="more-199"></span>Unsere Tour (es gibt zwei Möglichkeiten, die Standard und die Adventure Tour, wir haben selbstredend letztere gewählt) begann dann mit einer kleinen Einführung über die Entstehung solcher Höhlen und einigen Informationen darüber, wer die Höhlen wann und wie entdeckt hat. Alles Fakten, die ich entweder schon kannte oder die vollkommen spurlos an mir vorbeigingen, so beeindruckt war ich von den ersten beiden (auch den größten beiden) Räumen in der Höhle, deren Schönheit einfach nur beeindruckend ist. Anscheinend ist auch die Akustik in solchen Höhlen ausgezeichnet, denn im ersten Raum wurde eine Bühne aufgeschüttet, auf der bis vor einigen Jahren noch klassische Konzerte veranstaltet wurden, später wurde dieser Konzertbetrieb allerdings aufgrund des damit einhergehenden Vandalismus wieder eingestellt. Auch beeindruckend war die Demonstration wie der Entdecker der Höhle sie erlebt hat, denn der war nur mit einer einfachen Kerze ‚bewaffnet‘, mit der man kaum die Hand vor Augen sehen kann. Dem Mann ist eindeutig etwas entgangen, voll ausgeleuchtet ist der riesige Saal wahrlich eine Augenweide. Unsere Tour führte dann (über 1.114 Stufen) vorbei an anderen Gruppen, denen weitere Räume und Begebenheiten der Höhle nähergebracht wurden, vorbei in den hinteren Teil der Höhle, wobei der Weg dorthin schon ein tolles Erlebnis war, man musste klettern und kriechen um überhaupt dort anzukommen. Im letzten Teil der Höhle war dann wirkliche Körperbeherrschung gefragt, da man fürs Kriechen und Klettern hier beinahe keinen Platz mehr hatte, daher war es mir auch nicht möglich in die letzten Winkel der Höhle zu gelangen, so dass ich hier das Wort abgebe an meine Mitbewohnerin, die ihre Eindrucke von diesem Klettererlebnis schildern wird:<br />
<em>[Hier kommt der Teil meiner Mitbewohnerin, der leider noch nicht geschrieben ist.]</em><br />
Nachdem wir die Höhle dann unbeschadet aber um eine wirklich tolle Erfahrung reicher wieder verlassen hatten, ging es, der Empfehlung unserer Vermieterin nach, auf den Swartberg Pass, wobei ich mit meinem Zimmernachbarn den ersten Teil des Weges zu Fuß bestritt, während die anderen beiden zur Tankstelle gefahren sind. Ein gemütlicher Spaziergang am Mittag, vorbei an wenigen Häusern und einer Schule, der wirklich schöner hätte kaum sein können. Dieses Land ist so vielfältig, die Landschaft so beeindruckend, dass mir hier die Worte fehlen um meine Gefühle dazu auszudrücken. Ein paar Kilometer später wurden wir dann wieder eingesammelt um über den eigentlichen Pass zu fahren. Sehr zu unserem Erstaunen war die Straße, als wir dann auf den eigentlichen Pass kamen, nur noch ein besserer Schotterweg, der im Übrigen sehr gestaubt hat, was auch einer von uns am eigenen Leib zu spüren bekommen hat, als er die Fahrt aus dem offenen Kofferraum heraus genossen hat. Je weiter wir fuhren, desto schöner wurde die Aussicht über das unter uns liegende Land, die Bergformationen über die wir fuhren und natürlich auch über den Pass, dem wir folgten. Am liebsten hätten wir alle paar Meter angehalten um das alles zu genießen, nicht zuletzt aus Zeitgründen haben wir uns aber dann darauf beschränkt an einem der höchsten Punkte auf dem Weg über den insgesamt 28 km langen Pass und am Übergang auf die andere Seite der Bergkette zu halten und diese beiden Stopps möchte ich um nichts in der Welt missen. Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nie eine so beeindruckende Aussicht erlebt, ich kann nur wieder und wieder betonen, wie absolut wunderschön dieses Land ist. Nachdem wir die Aussicht dann auf dem Rückweg erneut in vollen Zügen genossen haben sind wir zur nächsten Station auf unserem Tagestrip gefahren, den Rus en Vrede Falls, die ebenfalls nur ein paar Kilometer entfernt lagen. Und noch einmal kann ich nur betonen, wie vielfältig und wunderschön dieses Land ist. Vom Parkplatz aus waren es einige Meter zu laufen, teils über schmale Stege, bis wir dann am eigentlichen Wasserfall angekommen sind, der nicht durch seine gewaltigen Ausmaße aber durch seine unglaubliche Schönheit begeistern konnte. Inmitten eines Felsmassivs zu fast allen Seiten ein kleiner, knietiefer See, in dem der ca. 25 Meter hohe Wasserfall mündete und das in einer so wundervollen Atmosphäre, dass ich wieder einmal nur versuchen kann, es mit den Bildern auszudrücken, die wir gemacht haben (die natürlich nicht einmal im Ansatz die tatsächliche Schönheit dieses Ortes einzufangen vermochten). Also auch die zweite Empfehlung war ein absoluter Volltreffer.<br />
Unter etwas Zeitdruck sind wir dann wieder aufgebrochen (viel zu früh wenn es nach mir geht) zur ältesten Straußfarm der Welt, der Highfield Ostrich Show Farm, wo wir uns mit den etwas seltsam anmutenden fluguntauglichen Vögeln auseinandergesetzt haben. Angefangen hat die letzte Tour des Tages (der Zeitdruck war ja nicht völlig grundlos) mit einer Erklärung der Verwertungsmöglichkeiten von Straußenfedern und –leder, bevor wir dann zum Brutkasten aufgebrochen sind, wo wir die 42-wöchige Brutzeit und das Paarungsverhalten der Strauße (in der Paarungszeit machen die eigentlich gar nichts anderes mehr) erklärt bekamen. Nach so viel Theorie haben wir uns dann auch Strauße aus der Nähe angeschaut, anfangs zwei Zwergstrauße, auf die man auf der Farm besonders stolz ist (auch wenn sie eigentlich zu nichts Nutze sind, weder die Federn noch die Eier können verwertet werden), da diese normalerweise nicht lange überleben, allerdings ist das Pärchen hier schon über sechs Jahre alt (ein Strauß kann bis zu vierzig Jahre alt werden). Danach bekamen wir die Gelegenheit einige der Strauße mit Mais zu füttern und da hat man gemerkt, dass die Tiere, trotz ihres suspekten Äußeren, ganz schön was drauf haben. Mit nur einmal kurz inhalieren ist eine ganze Hand voll Mais plötzlich leer. Und das geht verdammt schnell. Da haben wir dann auch erfahren, dass Strauße nicht wenig kleine Steine verschlucken um den Mahlprozess der Nahrung im Magen zu vollziehen (Vögel, Schnäbel, keine Zähne). Nach dieser Erfahrung sind wir dann mit dem Auto ein paar hundert Meter weiter zu einem der Gehege gefahren, wo wir, nach einer kurzen Erklärung darüber, wie gefährlich die Tiere sein können, herausfinden durften, wie stabil die Straußeneier sind. Und das sind sie vollkommen ohne Zweifel. Schließlich habe ich auch auf einem gestanden und das Ei hat das völlig unbeeindruckt zur Kenntnis genommen. Schließlich bekamen wir dann noch die Gelegenheit auf einem Strauß zu reiten (nicht alle von uns, auch ein Laufvogel hat schließlich seine Belastbarkeitsgrenzen), was mehr als nur ein wenig unterhaltsam war, wir konnten uns vor Lachen kaum halten als der Strauß mit meinem Mitbewohner auf einmal völlig unkontrolliert loslief. Und trotz der Instruktionen, die wir zuvor bekommen hatten (den Hals nach links drücken um nach links zu laufen, rechts ebenso und den Hals nach hinten reißen (die sind wirklich sehr stabil, also keine Sorge an dieser Stelle) als Handbremse) war es anscheinend bei weitem nicht so einfach, wie es bei geübten Reitern aussieht, die für uns zum Ende der Tour noch ein kleines Rennen veranstalteten. Unsere Tour endete danach dann auch (im Souvenirshop, wie auch anders zu erwarten), mit noch einigen Informationen über die Anatomie der Vögel und einigen Beispielen dafür, dass so ein Strauß wirklich alles herunter schlingt was auch nur ansatzweise nach Nahrung aussieht, oder besser noch, glänzt. Für all diese Strapazen haben wir uns dann noch mit einem Essen in einem der besten Restaurants (laut unserer Vermieterin Nummer 9 im Land) Südafrikas belohnt und auch hier kann ich wieder nur meine Empfehlung abgeben, es war absolut köstlich im Jemima’s Restaurant. Nach dem vorzüglichen Abendessen haben wir uns dann nur noch in unsere Unterkunft zurückgezogen und bei einem Bier die Bilder des Tages genossen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/199/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=199&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Tag 28</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 12:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[08. Mai 2009 … viel zu früh klingelte heute der Wecker, der mich unter anderem daran erinnerte, dass ich noch meine Hemden aus der Reinigung holen musste. Wenn das nur mal alles so einfach gewesen wäre. Irgendwie habe ich mich noch nicht sonderlich weit vom Zustand der vergangenen Nacht entfernt, immerhin hab ich die Reinigung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=192&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>08. Mai 2009<br />
… viel zu früh klingelte heute der Wecker, der mich unter anderem daran erinnerte, dass ich noch meine Hemden aus der Reinigung holen musste. Wenn das nur mal alles so einfach gewesen wäre. Irgendwie habe ich mich noch nicht sonderlich weit vom Zustand der vergangenen Nacht entfernt, immerhin hab ich die Reinigung gefunden. <span id="more-192"></span>Und der Berg auf dem wir wohnen hilft auch irgendwie dabei wieder einigermaßen klar im Kopf zu werden. Eine Stunde früher als geplant (ich dachte das hier sollte Urlaub sein … warum nur ?), also um elf, sind wir dann Richtung Oudtshoorn aufgebrochen. Damit lagen in den nächsten Stunden ca. 500 Kilometer vor uns. Ich habe mich selbst nach wenigen Minuten im Auto selbst in den Standby-Modus geschaltet, der daraus bestand, dass ich über Kopfhörer die Musikauswahl, die mir die Shuffle-Funktion meines Mp3-Players vorlegte, hörte und die meiste Zeit meine Augen geschont habe. Ein Glück musste ich nicht fahren, das wäre zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht möglich gewesen. Viel, wirklich sehr viel, Autofahrt später, sind wir dann in Mossel Bay angekommen, wo wir runter ans Meer wollten um einen Kaffee zu trinken und wieder Blut in die Beine zu bekommen. Beim ersten Versuch sind wir einmal komplett durch eins der Townships hier gefahren, wobei wir nicht sonderlich freundlich empfangen wurden … teils sogar beschimpft. Dabei war es nur ein Versehen. Nun gut, beim zweiten Versuch haben wir es dann ans Meer geschafft und auch ein Café gefunden, das uns mit Getränken versorgt hat, auch wenn wir eine gefühlte Ewigkeit darauf warten mussten. Mit Strand und Meerblick lässt sich das aber irgendwie ertragen. Nach dieser kurzen Pause ging es dann weiter nach Oudtshoorn, unserem Ziel für dieses Wochenende, wo wir in einer Backpackers Lodge die nächsten beiden Nächte verbringen sollten. Nach einigem Suchen im nicht besonders großen Dorf haben wir es dann auch schließlich gefunden, das Karoo Soul. Und wir wurden freundlich empfangen, herumgeführt und waren ausnahmslos positiv überrascht, dass wir für das wenige Geld, das uns die beiden Übernachtungen kosten sollte, so komfortabel und in so wunderschöner Umgebung untergebracht würden. Viel los war nach der langen Anfahrt mit uns allerdings nicht mehr, so sind wir nur noch Essen gegangen, im Kalinka, einer der Empfehlungen der Hausherrin, eigentlich DER Empfehlung, schließlich sagte sie, das sei das ihrer Meinung nach weltbeste Restaurant, wobei wenige Meter weiter eines des besten Restaurants im Land steht. Das Essen wir war der Empfehlung entsprechend ausgezeichnet, das Dessert war einfach umwerfend. Absolut glücklich und satt sind wir dann wieder zurück in unsere Unterkunft um eine oder zwei Dosen Bier, die wir mitgebracht hatten, zu vernichten. Alt wurden wir heute allerdings nicht, so ging es dann recht früh ins Bett, damit wir morgen ausgeruht waren für den ereignisreichen Tag, der uns erwarten sollte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/doominik.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/doominik.wordpress.com/192/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=doominik.wordpress.com&amp;blog=7367545&amp;post=192&amp;subd=doominik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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